Category: Impressions
Was für eine Geburtstagsfest zum 10. Jubiläum! Sonne, Frozen Yogurt, Models im Pool und beste Unterhaltung von Mos Def und Theophilus London am Abend…. Herzlichen Glückwunsch Bread&Butter! Was wir sonst noch auf der Messe gemacht haben und warum Platforms die neuen Clogs sind, das erfahrt ihr hier und hier bei unseren Kollegen von ChuhChuh, mit denen wir unterwegs waren.
Lange wars still auf Welaik und das hatte zwei Gründe… Zum einen hat sich persönlich bei uns viel verändert. Neues Studium und damit Umzug in eine andere Stadt bei dem Einen und Bachelor Endspurt bei der Anderen. Dazu kamen Ereignisse wie die politischen Umstürze in den arabischen Ländern und die Natur- und Atomkatastrophe in Japan, die uns sprachlos machten und die Beschäftigung mit Mode erstmal in den Hintergrund rückte. Jetzt aber soll es weiter gehen, nur mit neuer Ausrichtung. Klar hören wir weiter gerne Musik, gehen in Ausstellungen und stürzen uns in die Berliner Nächte, aber ab sofort soll es auch mehr um Umwelt- und Politikthemen gehen,. Denn wenn uns diese Ereignisse etwas gezeigt haben, dann wie wichtig es ist, jetzt zu handeln und bei sich persönlich anzufangen. Das fängt schon damit an, ob wir uns die Mangos aus Brasilien einfliegen lassen oder wirklich jeden Tag Fleisch essen müsse. Darum warum man sein Konsumverhalten überdenken sollte, wird es also in Zukunft hier gehen, aber wie gesagt gibt es auch weiterhin neue Songs, Fotografie und Events… Wir freuen uns über jeden, der dabei bleibt!
6 Stunden in Hamburg und 1 Ziel. Die Ausstellungen sehen, die gerade zum 80. Geburtstag von Gerhard Richter eröffnet wurden. Im Bucerius-Forum wird seine Photomalerei ausgestellt, dabei der berühmte “Onkel Rudi” in Uniform und der gesamte RAF-Zyklus, entliehen aus dem MoMA. Weiter geht es zur Kunsthalle, wo unter dem Titel “Unscharf” gezeigt wird, wofür Richter den Weg ebnete. Die Unschärfe als Darstellungsform und Ausdrucksmittel der Kunst, bei der Persönliches zu Allgemeinem wird. Unschärfe verwirrt den Betrachter, denn sie ist nie ganz aufzulösen. Die Bilder bleiben verschwommen, bieten aber so Platz für eigene Interpretationen, das Hinzufügen einer eigenen Geschichte. Einzelne Wörter der Vorlagen aus Illustrierten werden stehengelassen, aber die eigentliche Story ist nicht mehr wichtig. So wird vieles andere erst sichtbar durch die Verwischung.
Die 32. Ausgabe vom schweizer Kinki Magazin steht komplett im Zeichen des Körpers in der Kunst, Architektur und Philosophie und untersucht seinen Gegenstand so gekonnt, dass man manchmal kaum seinen Augen traut und sich nicht sicher ist, welcher Körperteil einem da gerade entgegenblickt. Besonders faszinierend fanden wir diese Strecke mit dem über und über mit Sommersprossen bedeckten Model. Ansehen kann man sich die entweder online hier oder beim Kiosk eures Vertrauens.
Die Fashion Week ging für uns dieses Mal nicht am Bebelplatz, sondern im Kino vom Soho House los und so hatten wir es bereits mittags mit Grundsatzfragen zu tun. Was ist Schönheit? Warum streben wir nach ihr? Die Antwort darauf kann so kompliziert, wie auch einfach sein. Auf die Suche nach dieser Essenz von Schönheit geht Julian Benedikt mit seinem neuen Film “Longing for Beauty” und zeigt dabei auch Menschen, die sich im Streben nach Perfektion fast selbst verloren haben. So sehen wir in 85 Minuten, dass Schönheit in Bewegungen liegt, in Nähe, in Hingabe und meist dann zu entstehen scheint, wenn etwas Ungeplant ist, sich jemand ganz dem Moment hingibt ohne sich um sein Aussehen zu kümmern, also buchstäblich die Maske fallen lässt.
Den ganzen Film gibt es demnächst in der ARD und hoffentlich auch im Kino zu sehen. Wir werden euch auf dem laufenden halten und so lange geht es bitte hier entlang zum Trailer.
Anhalten. Nachdenken. Zwischen Weihnachten und Neujahr scheinen die Uhren langsamer zu gehen. Was war das für ein Jahr! Angefagen hat alles im Januar bei modabot. Praktikum in der Redaktion, erste Berlin Fashion Week, Interviews führen, Shows filmen, Beiträge schneiden, die Designer kennen lernen. Alles ist aufregend und neu. Dann geht Welaik online. Davor endlose Gespräche mit viel Kaffee, Kritzeleien in Notizbüchern, tausend Plänen und am Ende ist doch der einfachste Weg der beste. Nebenbei mit Nelou eine Online Show entwickeln und abdrehen, in der sich junge Designer vorstellen. Dann nächstes Praktikum. Diesmal bei Hubert Burda Media. Gläserne Hochhausfassaden, der Reader tickt endlos, HTML lernen, jeden Tag schreiben, schreiben, schreiben. Fashion Week im Sommer. Fächer im Zelt, Eis essen auf der Bread & Butter und die eigenen Artikel in der ersten Ausgabe vom Highsnobiety Magazin entdecken. Zwischenstop bei der Fashion Week in Kopenhagen und sofort in die Stadt verliebt. Dann geht im August RedTab online und wir sind als City Blogger aus Berlin mit dabei. Und weiter gehts… Studium wieder aufnehmen, fabelhafte Freundschaften schließen, Ideen entwickeln und immer weiter schreiben… 2011 kann kommen!
S.







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